Der Verein

Der Verein wirkt als Innovator in der ländlichen Region Nordwestniedersachsens für Klimaschutz, Leben mit der Natur, ganzheitliches Lernen und Gemeinschaftsbildung. Seit Gründung ist er ein Experimentierfeld für lebendiges, ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen und Ort für selbstorganisiertes und demokratisches Miteinander. Hervorgegangen ist daraus unter anderem die freie Schule PrinzHöfte, die mittlerweile unabhängig vom Verein agiert.

Pionier-Zeit 1982-1995

Eine Gruppe von reformpädagogisch begeisterten Menschen aus dem Bremer Raum suchte einen Ort  für selbstorganisiertes, fehlerfreundliches Lernen mit und in der Natur. Der 1913 erbaute Hof in Prinzhöfte wurde so zum lebendigen Lernort für Menschen, die ökologische Fragen bewegten und eine Möglichkeit zur nachhaltigen Lebensweise suchten: Ein lebendiges Geschehen, das Anziehungspunkt und Austausch für die Ideen der Permakultur, Landschaftsgestaltung, Lehren der Freinet Pädagogik und anderen gesellschaftlichen Themen wurde.

Gründerzeit  1995- 2017

1995 wird eine ehemalige Jugendherberge, 5 km entfernt vom alten Hof am Rand des  Horstedter Waldes gekauft – das „neue“ Tagungshaus Mikado entsteht.

Freie Schule PrinzHöfte

Die PrinzHöfte Schule  hat  im Jahr 1996 mit ca. 8 Kindern Ihren Schulbetrieb begonnen. Im Haupthaus, der alten KiTa und im herrlich alten Bauwagen begannen die Lehrer*innen, Eltern und Kinder ihr großes Abenteuer. Die Schule fand ab dem Jahr 2000 ihren neuen Platz in Bassum und unterrichtet mittlerweile über 120 Kinder bis zum 10. Schuljahr.

freiraum

Der von 2017-2020 geförderte Klima-Projektladen freiraum im Zentrum von Harpstedt öffnete im 2017 seine Türen. Das engagierte Team gewann viele Harpstedter Bürger*innen für Veranstaltungen, Vorträge und MItmach-Aktionen  zu den Themen Nachhaltigkeit und  Klimaschutz. Eine Klima-AG,  eine Gruppe die sich der SolaWi Wildes Gemüse (solidarische Landwirtschaft) angeschlossen hat, mehrere Blühflächen, das Repair Cafe Harpstedt und regelmäßige Klima-Kunst Projekte mit Kindern haben weiterhin bestand. Auch die Verschenke-Kultur hat ein neues Zuhause bei der Mühle in Harpstedt gefunden.

Viele Ehrenamtliche, FÖJler*Innen und Zivildienstleistende haben mitgewirkt,  experimentiert, Erfolge gefeiert und Misserfolge erlitten. Sie haben gestritten, gestaltet und ihre Begeisterung in den Verein gesteckt. So konnte er wachsen  und zu dem werden, was er ist: Ein lebendiges Ökosystem das vielen kleinen und großen Lebewesen Nischen und Raum bietet sich zu entfalten und zu vernetzten; Heute  sind mehr als  20 Mitarbeiter*innen  für den Verein in den unterschiedlichen Bereichen tätig.

Für Verständigung

Der Verein PrinzHöfte und die Menschen die hier leben und arbeiten sind eindeutig und klar für diverse Gesellschaftsformen, Vielfalt und Verständigung. Wir handeln partei-und konfessionsunabhängig. Wir dulden keine rassistischen, homophoben, rechtsradikalen oder andere fremdenfeindliche,  diskriminierende oder menschenverachtenden Äußerungen und  Bestrebungen.

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